Einbau
einer LED Schlussbeleuchtung in einen Arnold Wagend der DB
Rheingoldserie
Gerade
bei diesen Wagen machen sich ein paar Personen in den Abteilen ganz gut. Der
Umbau ist nicht allzu schwierig da eine fertige Platine von http://www.ts-kabeltechnik.de
benutzt
wird.
Die Stromabnahme ist der wichtigste Teil des Umbaus. Von Arnold war eine
Kupferplatte vorgesehen auf der zwei Messingfedern im Drehgestell hin und
her gleiten konnten und so den Strom von den Radachsen auf die Bleche
übertrugen. Leider gibt es diese Bleche nicht mehr im Handel, daher ist
Selbstbau angesagt. Ich habe von einem 8mm breiten Kupferfederblech passende
Stücke abgeschnitten und auf den Boden unter den Drehgestellen aufgeklebt.
beide Bleche müssen mit einer Brücke verbunden werden und ( im Bild unten
) wird die Zuleitungslitze angelötet. Diese führt durch einen vorhandenen
Schlitz ins Wageninnere. Hier ist noch ein Loch in den Sitz der
Inneneinrichtung zu bohren. Beide Wagen-Enden werden gleich behandelt, die
Achsen später jedoch in einem Drehgestell um 180 Grad gedreht.
In
den Wagenkasten werden 1,6mm Ledīs in die vorhandenen Lampenöffnungen
eingeklebt nachdem die Anschlussdrähte vorher laut Bild gebogen und
gekürzt wurden und je eine Litze angelötet wurde. über die Lötstellen
habe ich Schrumpfschlauch gezogen. Vor das hintere Fenster wird ein Stück
Folie geklebt. Der eigentliche Fenstervorsatz auf jeder Seite der
Fenstereinsätze wird bündig an der Ecke abgezwickt.
So
sieht die Original Stromabnahme von Arnold aus. Nachteilig ist die
Stromübertragung über die Kupferfedern, welche oft ausglühen und dann nicht
mehr federn. Abhilfe ist, eine zweite Feder von z.B. Kohlefedern der
Rocomotore in die größere Feder einzuschieben wie hier im Bild.
Versuchsweise habe ich aus normalen Minitrix Beleuchtungsfedern für
Vierachser eine andere Stromabnahme gebaut.
Hier
der Versuch, der sehr guten Kontakt gibt und mehr Spannung verträgt als die
Federn oben im Bild. Links und rechts neben dem Drehgestellzapfenloch ist ein
Schlitz vorhanden. Hier wird je eine Feder von oben hineingesteckt und der
Schlitz mit Uhu Plus verschlossen. Nach dem Aushärten wird die Feder oben und
unten so gebogen wie in der Skizze links oben im Bild. Links die Feder ist
gebogen um am Wagen Kupferblech zu schleifen, rechts steht die Feder noch
senkrecht im Langloch. Auf der Unterseite muss jede Feder Richtung Radachse
umgebogen werden so, das sie mit leichtem Druck unter der Achse anliegt. Bei
zuviel Druck bleibt das Rad stehen.
Hier
ist die eingebaute Platine und der Stützelko zu sehen. Auf der Platine wird
rechts die Spannungsversorgung angelötet, rechts mittig der Elko ( hier 470mF
/ 10 V ) und links unten beide Led mit minus sowie oben mit Plusleitung. Die
Platine passt genau zwischen die Wände so das das Dach noch aufgeklippst
werden kann.
Das
Drehgestell wird mit einer zusätzlichen Unterlegscheibe, die über
den Plastiknippel reicht
mit der Schraube befestigt. Dadurch hat der Wagen weniger Seitenkippmoment.
Die
Ledbeleuchtung sieht zwar recht groß aus, passt jedoch genau in die
vorhandenen Löcher.
So geht es
natürlich auch.