Fummeligste
Arbeit ist die Anfertigung der Radstromschleifern. Dazu nimmt man von
Mayerhofer eine Feder mit vier Zinken und benutzt nur die Zinken. Pro Seite
ein Stück wird nach Anlöten eines 0,15mm Kupferlackdrahtes auf die
Oberseite der Drehgestelle aufgeklebt und der angelötete Draht wird durch
ein 0,3mm Loch nach unten geführt. Da die Drehgestellzapfen bereits 0,5mm
Löcher haben, kann man die zwei Drähte pro Drehgestell gut in das
Wageninnere verlegen.
Die
Kupferlackdrähte schauen innen aus dem Ballastblech auf welches noch
zusätzlich ein Stück Walzblei zur Beschwerung geklebt ist.
Rechts
neben dem Bleistück ist wieder ein Stück Platine als Hilfslötpunkt
aufgeklebt. An diese beiden Punkte werden die Stromabnehmerdrähte von links
und rechts angelötet. Im Bild zu sehen: mangels farbiger Drähte wurde je
eine Seite farbig markiert um keinen Kurzschluss zu produzieren. An dies
beiden Punkte wird auch je ein Draht an den Gleichrichter rechts gelötet.
(hier sind die beiden Wechselspannungseingänge ).
Die Platine ist
bestückt und wird in das Wagendach geklebt. Zwei LEDīs sind zur
Beleuchtung ausreichend. Durch den Wagenkasten wurde ein 1mm Loch gebohrt.
Ein leeres Messing-Lampengehäuse wird mit einem Stück Lichtleitkabel 1mm
dick versehen welches hinten 1mm herausragt. Mit diesem 1mm Stück wird die
Lampe in die Wagenkastenbohrung eingeklebt. Innen wird dann die rote SMD LED
direkt auf das Loch geklebt und mit UHU 2 Minuten Kleber leicht
überstrichen. Nach Trocknung des Zweikomponenten Klebers wird über und um
die LED mit schwarzer Farbe übermalt, damit die rote LED im Wagen nicht zu
sehen ist.
Der
fertige Schlusswagen mit diffuser gelber Innenbeleuchtung und einem roten
Schlusslicht.