Diese
Lok hat noch keine Platine mit Lötschnittstelle.
Hier wird die alte Analogplatine bearbeitet so das auf die Platine ein Decoder mit einseitiger Bestückung aufgeklebt werden kann.
Lokgehäuse abnehmen durch Ausrasten der beiden Rastnasen vorne und hinten unter der Pufferbohle. Vorsicht, im Lokgehäuse fliegen die Lampen mit den Litzen so herum und sind an der Platine des Fahrgestells angelötet. Eine äußerst unprofessionelle Lösung.
Durch
leichtes Lösen der beiden Schrauben, welche beide Fahrgestellhälften
zusammenhalten, kann die Analogplatine herausgenommen werden. Alle Litzen
werden abgelötet.
Im Bild der vordere Fahrgestellteil wo ein Hilfslötpunkt aus einem 0,5mm dicken Bungert Platinenrest aufgeklebt ist. Dieser dient dazu 1.) Litze von Pin 4 und 2.) Litze von einem Draht der vorderen Lampe anzulöten.
Hinterer
Fahrgestellteil. Hier sind zwei Lötpunkte in Form von Platinenstreifen
aufgeklebt. Oben wird Litze von Pin 3 und Litze an Radstromabnehmer
Nachlaufachsen links angelötet. Unten wird Litze von Pin 4 , Litze von
Radstromabnehmer Nachlaufachsen rechts und eine Lampenlitze , Lampe hinten
angelötet.
Die Originallitzen zum Motor wurden abgelötet und durch neue ersetzt weil es einfacher ist die, die am Decoder festgelöteten Litzen zum Verbraucher zu verlegen als umgekehrt.
Der DHL100 ( oder DHP160 Multiprotokoll ) wird auf die zuvor um 0,5mm
abgefräste Originalplatine geklebt. Bei der Originalplatine bleibt 1mm plus
die Verengung stehen. Pin 1
und 2 bekommen die Motorlitzen angelötet und Pin 5 und 6 die Lichtlitzen. Ab
Pin 3 und 4 wird je eine rote und schwarze Litze nach 3cm auf 2mm abisoliert
und dann 180 Grad geknickt. Dieser Knick wird an den Lötpunkt 3 bzw. 4
gelötet. ( Man kann auch zwei Litzen verdrillen und dann anlöten, wichtig
ist nur, nicht zu dick damit sich die Litzen Pin3 und 4 nach dem Anlöten
nicht berühren. Schwarz, Pin 3 wird zum hinteren Lötpunkt geführt, rot Pin
4 zum vorderen Lötpunkt und dann erst zum hinteren Lötpunkt, da man ja für
beide Birnen jeweils einen Rückleiter benötigt.
Bis
auf die Lampenverdrahtung ist die Digitalisierung fertig. Wichtig ist, die
Litzen des Nachlauf-Drehgestells nicht aus dem Drehgestell heraus zu ziehen
damit die Beweglichkeit und Auslenkung erhalten bleibt. Die Analogplatine mit
aufgeklebten Decoder ist wieder zwischen die beiden Fahrgestellhälften
geschoben und beide Verbindungsschrauben wieder angezogen. Man sieht, das die
Motorlitzen erneuert werden mussten, weil sie sonst zu kurz gewesen wären.
Vor dem Aufsetzen des Lokgehäuses müssen beide "Masselitzen"
der Lampen gekürzt an den beiden Lötpunkten angelötet werden. Die
Decoderlitzen werden an den bis auf 3mm gekürzten Originallitzen angelötet
nachdem man vorher ein 3mm langes Stück Schrumpfschlauch auf die längere
Litze geschoben hat. Der Schrumpfschlauch zieht sich zusammen, indem die
Lötspitze daran gehalten wird, auf
keinen Fall Heißluftfön verwenden.