Nach
dem Entfernen der Tenderdeichselschraube und Herausdrehen beider
Tenderpuffer lässt sich das Tendergehäuse nach oben abnehmen.
Den
Motor nach dem Aushängen der Halteklammer herausheben. Dann die Nase
der Kohlefeder vorn rechts im Bild ( die unten am Metall anliegt ) abschneiden.
Damit ist der Motor potentialfrei. Beide Litzen werden abgeschnitten, denn sie
sind nicht angelötet. Hier werden später, wenn der Decoder eingebaut ist,
beide Motorlitzen wieder angelötet, die alten sind zu kurz. Wichtig ist,
entweder beide Kohlefedern oben 1mm abzuschneiden, damit die Ausrundung der
Feder nicht mit der Tendermasse in Berührung kommen kann, oder im Tender in
beiden Aussparungen Tesafilm einzukleben.
Wir
bearbeiten als nächstes den Kessel der Lok. Die Rundung unten wird mit einem
Flachfräser wie im Bild abgefräst. Ideal ist, wenn man das Lokgehäuse
zwischen Gummibacken fixiert dann wird die Fräsung gerader als aus der Hand.
Am hinteren Schraubenpin wird der Steg 1mm tiefer gemacht, damit vier
Litzen verlegt werden können, ansonsten passt das Lokgehäuse nicht mehr
bündig auf das Fahrgestell. Ein 0,5mm Bleiplättchen und ein 2mm
Bleiplättchen, leicht angeschrägt wegen der Schräge des Stehkessels, habe
ich zusätzlich eingeklebt und damit die Lok geringfügig schwerer gemacht.
Dies kommt der Stromabnahme zu Gute denn die Stromabnehmerfedern sollten schon
mit etwas Druck auf den Rädern liegen.
Nun
wird das Fahrgestell bearbeitet. Da der SLX831 auf die Platinenleiterbahnen
kommt wird als erstes der Kopf der Halteschraube rechts im Bild flacher
gefeilt. ( eine passende Senkkopfschraube tut es auch ) An der pinkfarbenen
Stelle wird ein Polysterolplättchen so zurechtgeschnitten, das es beidseitig
nicht über den Rahmen übersteht. Links im Bild Ecken schräg und rechts ein
Ausschnitt für den roten Kunststoffnoppen, Länge bis an die rechte Schraube.
Damit ist die Höhe der Platte genauso wie die abgefeilte Schraube.
Der
Decoder ist mit dünnem Doppelklebeband auf das Plättchen geklebt.
Anschlüsse zum Tender. Ich habe über die Lötanschlüsse minimal Uhuplus
gegeben denn damit werden die Litzen fixiert und gleichzeitig isoliert. Da im
Lokgehäuse Ballastblei eingeklebt wurde sind die Lötfahnen von mir gekürzt
worden.
Hier
nun ein überblick. Decoder rechts aufgeklebt. das weiße Kabel von Pin 5
läuft über den Decoder zum Lötpunkt vorn. Auch diese Litze habe ich
fixiert. Grau von Pin 1 und rot von Pin 3 werden oben entlang um das
Befestigungsloch geführt. Es ist sinnvoll auch diese beiden Litzen an dem
Knick der Lötfahne mit Uhuplus zu fixieren. 1. bricht die Lötfahne nicht im
Knick ab und 2. liegen die Litzen an der Stelle fest, an welcher im
Lokgehäuse die beiden Stege um 1mm abgeschnitten wurden ( Aschekasten und
Unterteil vom Stehkessel ). Im roten Steg links wird ein 1mm Loch gebohrt und
beide Litzen grau und orange für den Motor hinten hindurchgeführt. Ich habe
die überflüssige Niete der Kondensatorbefestigung abgeschnitten.
Der
Decoder mit Litzen ist geschwärzt. Lampe vorn ist angelötet. Nun kann der
Tender wieder in die Deichsel eingehängt werden. Die graue und orange Litze
wird im Tender bis an die Lötanschlüsse geführt und verlötet. Dabei wird
Lok und Tender so abgewinkelt zum Löten hingestellt, das beim orangenen Draht
Lok und Tender bis zum Anschlag einen Winkel nach unten bilden, beim grauen
Draht umgekehrt.
Nochmals
der Decoder in Großaufnahme damit man sieht, er ragt nicht über das
Fahrgestell hinaus und behindert die Radfedern nicht. Am Lötpunkt unten
rechts muss noch die Lampenlitze angelötet werden.



