Gehäuse abnehmen durch Spreizen der Seitenwände
Gehäuse
abnehmen. Bodenplatte aus Kunststoff seitlich ausrasten und abnehmen.
Seitenwände spreizen und Gehäuse nach oben abnehmen.


4 Schrauben werden entfernt und die Platine zur Bearbeitung abgenommen.
Auf
der Unterseite wird bei X
der Kondensator C3 ausgelötet. Auf der Oberseite beide
Drosseln, L1 und L2, auslöten. C1 und C2
werden ausgelötet.
Die
Platine ist wieder aufgeschraubt. Der DHP250 Decoder ist mit Doppelklebeband
aufgeklebt. Die Litzenverbindung zu den Drehgestellen ist angelötet. Es
werden zwei Drahtbrücken eingelötet, siehe Bild. Links und rechts sind zwei
Messinggewichte aufgeklebt, damit zieht der Motorwagen besser und kippt in
Kurven nicht aus den Schienen. Wer noch einen Dietz-Soundbaustein einbauen will
kann kann Lautsprecher und Sounddecoder unter der Platine
einbringen. ich schlage vor einen Trix Lautsprecher von der V300 Soundlok zu
verwenden. Damit ist der Motorwagenumbau fertig.
Steuerwagen
Hier
der Umbau der Drehgestelle der Steuerwagen und, falls gewünscht, der
Innenbeleuchtung der Zwischenwagen. Leider reicht je eine Stromabnehmerfeder
linke / rechte Schiene für eine flackerfreie Stirnbeleuchtung (
Innenbeleuchtung ) nicht aus. Daher wurden Messing - Lagerspitzen von Peter
Horn eingebaut. Im Gegensatz zu seinem Einbauvorschlag mit Leitlack
hier jedoch mit angelöteten Kupferlackdrähten 0,015mm. Dadurch ist eine
kontinuierliche Stromversorgung auch beim überfahren von Weichen und Kreuzungen
vorhanden.
Leider
bedarf es etwas Bastelarbeit um die Achsen so anzupassen das von beiden
Radseiten über die
Lagerbuchsen Strom
abgenommen werden kann. Wer mit flackernder Beleuchtung leben kann, der kann den
Absatz überlesen und Trix - Federn einbauen. 1. Radinnenmaß mit
Schieblehre messen.
Man benötigt für ein Drehgestell 4 Achsen weil immer nur das Rad mit halber Achse verwendet werden kann welches ohne Isolierhülse ist. Also Trennscheibe nehmen und Achsen mittig so trennen das die benötigten Achsstummel ohne Isolierung übrig bleiben. Dann ein Plastikröhrchen mit 1,5mm Bohrung auf Radsatzinnenmaß ablängen. ( Es darf kein Rand auf der Innenseite des Rades sein, sonst muss das Röhrchen entsprechend kürzer werden). Beide Achsstummel zusammenstecken und in das Drehgestell einsetzen. Der Drehgestellzapfen bekommt ein 1mm Loch durch welches die beiden Mayerhofer - Litzen in das Wageninnere verlegt werden.
Noch
einmal zum besseren Verständniss.
Die
LEDīs weiß / rot werden auf ein Stück Pappe geklebt. Links wird an beide
Ledīs ein 2,2 K SMD Widerstand angelötet und dahinter eine Litze die zu Pin 3
oder 4 des Schaltdecoders führt. Rechts an den LEDīs je eine Litze weiß und
rot die an die entsprechenden Schaltausgänge des Decoders führen. An
Pin 0 und Pin VS kann ein 220ĩF 35 V Stützkondensator gelötet werden. Bei
Stromabnahme über Schleiferfedern notwendig.
Hier
einer der beiden Steuerwagen mit LED - Lichtwechsel. Da hier die Stromabnahme
über Schleiferfedern von Trix gemacht wurde war der Einbau von
Stützkondensatoren zur Flackervermeidung notwendig. Da der geschobene
Steuerwagen in Kurven sporadisch zum Entgleisen neigte wurde über beiden
Drehgestellen zusätzlich Ballastblei aufgeklebt. Auf den mittleren
Eisenballastplatten, welche ohne die beiden Schrauben aufgeklebt wurden, wurde
ein weißer Polysterolstreifen als Boden aufgeklebt.
Der
zweite Steuerwagen ohne Stützkondensator, da hier von allen Achsen / Rädern
Strom abgenommen wird.
Innenbeleuchtung
in den Steuer - und Zwischenwagen. Ich habe hier eine gleichmäßige
Ausleuchtung dadurch erreicht, das die LEDīs auf schmale Polysterolstreifen
geklebt wurden und die Dachseite anstrahlen welche vorher mit Silberpapier
ausgeklebt wurde.
Bei
den Zwischenwagen wurden die Litzen Schiene links / Schiene rechts an einen
Gleichrichter gelötet. Der Plus / minus Ausgang zu den LEDīs wird durch einen
Kondensator gepuffert. Bauteile immer so einkleben das von außen möglichst
wenig zu sehen ist. Auch hier wurde ein " Fußboden" eingeklebt auf
dem am Fenster stehende Fahrgäste befestigt werden können.
Zwei Reisende am Fenster.
Und nun viel Erfolg beim Umbau.