Schienentraktor N-Detail mit Motorwagen 09.09.2010
Bauanleitung Geisterwagenantrieb
Vorn
der Breuertraktor, dahinter als Antrieb der Motorwagen.
Benötigt wird:
Das Original, mit freundlicher Genehmigung des Inhabers
des Copyright : Sandor Tóth.
Ein solcher Schienentraktor wurde für die Modulanlage des MTKB, hier Modul _43 mit Wagondrehscheibe von B&K benötigt, der auch fahren kann.
Die benötigten Teile als Fotoansicht.
Beide Schnecken werde um eine Windung gekürzt, bekommen je
eine Buchse aus einem Stück einer Kanüle aus der Apotheke innen o,8 - außen
1,2mm. Den Innengrat des Röhrchens entfernen, ein Stecknadelkopf öl an das
Motorlager geben, und mit wenig Sekundenkleber auf die
Motorkeramikwelle aufschieben.
Nicht quer drücken, Keramikwelle bricht sonst.
Der Fahrgestellblock: 29mm Länge, 8mm Höhe, 6mm Breite
wird bearbeitet.
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Alle Löcher für Laufachsen und Zahnradachsen anreißen und
in einer Ständerbohrmaschine bohren. Die halbrunde Auflage für den Motor wird
mit einem 8mm oder 10 mm Kugelfräser ( je nach Motortyp ) gefräst und zwar so,
das 2/3 tief gefräst wird und ein Rand außen von 0,5mm stehen bleibt. Dann
werden die Vertiefungen für die Schnecken gefräst, anschließend die Schlitze für
die Zahnräder und zuletzt beidseitig eine Nut für einen 2mm Platinenstreifen von
0,5mm dicke auf dem später die Radschleifer aufgelötet werden.
Eine Seite der Zahnradwelle wird nur 1,45mm gebohrt
damit die Welle stramm hineingedrückt werden kann. Löcher entgraten und den
Eingriff der Zahnräder nicht zu stramm machen!!
Das fertige Fahrgestell ohne eingeklebten Motor etwas
größer.
Man sieht den eingeklebten Platinenstreifen mit Kupferfeder zur Stromabnahme, die Zwischenzahnräder mit Distanzring, ( weil die Achszahnräder etwas breiter sind ).
Der Motor wird mit Doppelklebeband eingeklebt so das die Zahnräder nur ca. 2/3 in die Schnecken eintauchen. Das kann man auch erreichen indem 0,3 mm Kupferlackdraht in die Schneckenwindung eingelegt wird und nach justieren des Motors wieder herausgewickelt wird.
Motor mit den um eine Windung gekürzten Schnecken ist
eingeklebt, die beiden Motorlitzen sollte man vor Einkleben anlöten.
War die Probefahrt ( rot an grau / schwarz an orange
vorübergehend löten und analog fahren ) erfolgreich wird der Wagenkasten
bearbeitet.
Ober / Unterteil ausrasten und Ballastblech entfernen. Im braunen Oberteil die Fahrgestellmaße übertragen und ausfräsen bis der Fahrgestellblock stramm hineinpasst. Dann Unterteil einklippsen und ebenfalls nach dem Wagenmaß ausfräsen. Am Unterteil wird der vordere Kupplungsschacht abgefräst da hier später ein 0,5mm Federbronzehaken eingesetzt wird der die Verbindung zum O-Ring des Schienentraktors herstellt.
Wer nur den Geisterwagen für andere Zwecke baut braucht keinen Kupplungsschacht zu entfernen.
Fahrgestell und Wagen sind verklebt und nun ist oben noch
Platz für einen DHP050 Decoder. ( Im Bild noch der DHL050 )
Wer a) die Traktorlampen und b) die Schlusslichter beleuchten will, sollte innen im Wagen längsseits an der Wand je einen Lötstützpunkt ankleben und hier die Radschleiferlitzen anlöten und von hier erst zum Decoder damit die LED-Vorwiderstände angelötet werden können. Der Wagen erhielt hinten eine Schlusslaterne und vorne in die Traktorlampen je ein Lichtleitkabel auf das an der Traktorrückseite je eine SMD LED aufgeklebt wurde. Rote LED hinten mit minus an Decoderpin 6 und plus an Vorwiderstand. Beleuchtung vorn 2 LED in Reihe mit minus an Widerstand und plus an eine Schutzdiode der anderen Schienenseite damit die LEDīs dauernd leuchten.
Wer den Traktor selber zusammenbaut sollte ihn löten und die Masseseite gleich mit dem Wagen machen dann kann mit einem Kupferlackdraht die Masse zusätzlich an den Decoder übertragen werden.
Hier das fertige Gespann welches durch die Verkabelung der
vorderen LEDīs nun nicht mehr getrennt werden kann. Bleigewichte vorn und hinten
im Wagen sorgen für den nötigen Anpressdruck der Wagenräder.
Auf den Wagenkasten wird oben ein Kunststoffplättchen aufgeklebt und mit Kisten und anderen Dingen wird das Innenleben kaschiert.

Das Gespann mit Beleuchtung von vorn.

Wagen mit Lampe und Zugschlussscheibe.

Auf der B&K Wagondrehscheibe im Einsatz. Die Drehscheibe wurde hier mit einem Motorantrieb versehen.