Hochspannungs - Begrasungsgerät  16.Februar.2005
 
Warnung: Wer dieses Gerät nachbaut muss sich der Gefährdung durch elektrische Ströme bewusst sein.
 
Im Internet habe ich nach einem Schaltplan für ein Hochspannungs - Begrasungsgerät gesucht und wurde auf der Seite der   TU Graz  fündig. Dieses Gerät habe ich nachgebaut und es hat einigermaßen funktioniert. Mittlerweile ist die Platine  von P. Engelmann verbessert worden.  Im Unterschied zu dem ersten Gerät liegen hier die Leiterbahnen weiter auseinander, es sind 16 Kondensatoren, und die Platine enthält 3 Trafos. Mehr als diese 16  Kondensatoren sind nicht nötig, denn Versuche haben ergeben, dass die Begrasung nicht besser wird.  
 
 
Die Europaplatine fertig bestückt.
Unten der Eingangstrafo, darüber die beiden Trafos zur ersten Spannungsverdoppelung. Links die Kondensatoren und die Dioden.
Bauteile gibt es z.B. bei Reichelt oder Conrad. ( siehe Linkliste )
Hochspannungsgerät mit 3 Transformatoren und 8 Verdopplerkaskaden. Die theoretische Ausgangsspannung liegt bei ca. 5kV.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das Elementgehäuse E450 mit den weiter benötigten Teilen. Normale Buchsen waren zur Zeit nicht erhältlich, also habe ich in diesem Nachbau Sicherheitsbuchsen genommen. Ein Anschluß für die Netz-Led ist auf der Platine vorhanden. Man sollte schon sehen ob das Gerät ein- oder ausgeschaltet ist.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das fertig aufgebaute Gerät mit verbesserter Platine. Der Netzschalter sollte schon eine Kunststoffkappe habe. Die Leitungen werden so kurz als möglich gehalten.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das Zubehör, in jedem Haushaltswarengeschäft zu kaufen ,das Teesieb und eine Hälfte von einem Klappbaren Tassen-Teesieb, Rundholzstäbe als Griff und Schrumpfschlauch aus dem Elektronikladen als Isolierung. Das größere Sieb für Flächen und das kleiner Sieb für Grasbüschel und Effekte.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Normalerweise pinselt man die zu begrasende Fläche mit Ponalleim ein und begrast dann. Nachteil: Der Leim bekommt schnell eine Haut und viele Grashalme haften nicht gut.    
Besser: Ein Leim / Tapetenkleistergemisch 50% / 50% sorgt für längere offene Zeit der Oberfläche und mit einem Durchgang bekommt man eine dichte Grasfläche.
Lange Fasern sollten zuerst eingeschossen werden, erst dann die kurzen Fasern direkt im Anschluss.
 
 
Auf geraden oder nur leicht geneigten Flächen ist es sehr gut.  An Steilhängen etc. sollte man kleinere Flächen bearbeiten, da
mit dem Aufstreuen die Fasern natürlich senkrecht nach unten aus dem Sieb fallen und nicht schräg an den Steilhang. Weiter sollte
man die zu begrasende Fläche nicht über DIN A4  auf einmal bearbeiten. Man kann natürlich zwei oder drei Nadeln mit Masseanschluss in den Tapetenkleister stecken, dann kann die Fläche auch größer sein. Je weiter weg das Sieb vom Leimboden ist,  je geringer ist die statische  Wirkung. Ca. 3 bis 6 cm ist eine gute Entfernung. Das Sieb wird zu 2/3 mit Fasern gefüllt und während  das Sieb über die zu begrasende Fläche gehalten wird, klopft man mit einem Holzstab an das Sieb. Dadurch ist das Ergebnis besser, als durch bloßes Schütteln des Siebes zu erreichen wäre. Mit leerem Sieb kann man die Fasern noch in der Richtung "ziehen". 
 
 
Der Form halber das Schaltbild:
 
Im eingeschaltetem Zustand auf keinen Fall Sieb und Nadel gleichzeitig berühren, nach dem Ausschalten Gerät entladen durch vorsichtiges Heranführen des Siebes an die Nadel ( Gegenelektrode ) dadurch wird der letzte Kondensator entladen.

 
 
 
 
 
 

Teileliste

Trafo

10VA / 18V

Reichelt

EI48/16,8 118

1

Trafo

2,3VA / 9V

Reichelt

EI30/15,5 109

2

Kondensator

15nF / 1200V Reichelt FKP1-1250 16

Diode

1N 4007 16

Diode

1N 4148 1

Widerstand

2M7 2

Widerstand

390 1

LED mit Fass.

5mm rot Conrad 727326 1

Si-Halter

stehend Conrad 533952 1

Sicherung

M o,2A  5x20 1

Klemmen

MKS 1,5/2 Phoenix 1

Klemmen

MKS1/2-3,81 Phoenix 1

Netzschalter

1

Buchse rt + bl

7433  21+ 48 Conrad je 1 x

Platine

160 / 100 siehe Schaltbild 1

Gehäuse

E 450 Conrad 1