Fleischmann Mitteleinstiegswagen als Dampfgeräuschwagen.   02.Januar.2005
Umbauanleitung: verwendet wird das weltweit kleinste Geräuschmodul von Mobatron. http://www.mobatron.ch/dein.htm 
 
Dies ist der Bausatz mit dem 32 Ohm Speziallautsprecher. Auch der Reflexlichtschranken Baustein ist sehr klein. Im käuflichen Bausatz sind die Lötanschlüsse am Modul nicht vergossen damit die Kabellänge angepasst werden kann. An Teilen wird folgendes benötigt: 1 x 8127 oder 8129 von Fleischmann. Für die Radschleifer 1 x   40310 von Mayerhofer. 1 Stück Walzblei und natürlich das Soundmodul von Rolf Erne, http://www.mobatron.ch/dein.htm  
 
 
 
 
 
Im Zugverband fällt der Dampfgeräuschwagen nicht auf, da auch unter dem Wagen keine sichtbaren Teile hervorstehen. 
 
 
 
 
 
 
Wir beginnen mit der Demontage des Wagens. Drehgestelle ausbauen, Schrauben entfernen, Dach abnehmen. Nun muss Platz geschaffen werden für den Lautsprecher und die Platine. Dazu wird wie in den folgenden zwei Bilden jeweils links und rechts im Wagen von den Sitzbänken bis zum Boden etwas weggefräst. Der Lautsprecher soll genau in die Ausfräsung hineinpassen, ebenso die Platine. Linke Seite des Wagens
 
 
 
 
 
 
Rechte Seite des Wagens. In der Mitte wird mit einem 1mm Bohrer ein Loch für die drei Litzen der Lichtschranke gebohrt. Dieses Loch wird auf 2mm aufgebohrt. Zweimal bohren deshalb, weil unter dem Wagenkasten ein Beschwerungsblech liegt und dieses wird heiß, wenn man gleich mit 2mm bohrt, und verformt das Wagenunterteil. In die beiden Gewindelöcher  der Drehgestellschraube wird eine MS Schraube eingedreht.
 
 
 
 
 
So sieht der Inhalt des Soundwagens aus. Links schwarz der Lautsprecher. Rechts die Platine, leider hält keine Farbe auf dem Kunststoff. Von Links nach rechts die Masse welche in der Mitte an die Platine führt. Aus den seitlichen Löchern oben links und rechts die Pluslitze welche in der Mitte zusammengelötet und mit rotem Schrumpfschlauch überzogen ist.  Jeweils links und rechts am Ende zwei Stücke Walzblei, um den Wagen etwas schwerer zu machen, dann bleibt während der Fahrt die Lichtschrankenachse nicht stehen. Aus dem gleichen Grund darf der Anpressdruck der Plusfeder auf dieser Achse nicht zu stark sein.
 
Der Wagen von unten. Im Drehgestell ist die Plusfeder bereits eingeklebt und die Litze führt durch ein Loch im Wagenboden direkt unter dem Lötpunkt. Die auf diesem Drehgestell nur halbseitige Massefeder ist noch nicht eingesetzt. Die drei Litzen von der Lichtschranke führen zum Loch in der Mitte des Wagens. Man könnte dieses Loch näher an die Achse bringen, dann lenkt der Wagen allerdings nicht so leicht aus weil die drei Litzen dann recht steif sind. Die Länge der Litzen wird bei vollem Ausschlag des Drehgestells so im Mittelloch verklebt, das die Litzen bei Geradeausfahrt nicht durchhängen.
 
 
Viel Spass beim Nachbau. Der komplette Bausatz ist bei mir erhältlich.