Hobbytrain Doppelstockwagen H22030  mit Mobatron Dampfgeräusch          29.September.2006             

 

 

 

 

 

Die benötigten Teile : Wer seine Wagen nur beleuchten will folgt nur dem braunen Text. Es ist schwierig entsprechende Stromabnehmer zu konstruieren da es von Kato keine gibt.

1 Mobatron DAM-N-DI Dampfgeräuschbaustein, 1Kondensator 470uF/25V, 2 Schleifer Arnold 7365-53, 2 Schleifer Fleischmann 614912.
Der besagte Mobatron Dampfgeräusch Baustein erzeugt ein Radsynchrones Dampfgeräusch sowie zufallgesteuertes Abblasen im Stand.  Oben der Lautsprecher mit eigenem Schallkörper. Darunter die Miniatur-Reflexlichtschranke mit drei Litzen sowie unten die Platine. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Will man bei immer noch schlechter Stromabnahme einen Stützelko einbauen ( 470uF/25 V ) dann wird von der Prüfbuchse ganz links oben im Bild die blaue Masse abgehoben. Bei Pin 6 wird die Masse eingesteckt und bei Pin 10 Plus. Da man einige  Litzen ablöten muss im Bild noch einmal die Anschlüsse.
 
 
 
 
 
 
 
Zuerst wird der Wagenkasten vom Fahrgestell getrennt. Dann werden beide Drehgestelle abgeschraubt, die Schrauben kann man nicht weiter verwenden. In das Schraubenloch des Drehgestells wird ein 2mm Gewinde eingeschnitten. Dann bohrt man in eine 2mm Messing Flachkopfschraube ein 1,2mm Loch durch die ganze Länge von 8mm. Durch dieses Loch werden später die beiden Stromschleiferlitzen je Drehgestell hindurchgezogen. Also Mayerhofer Litze benutzen, sonst geht nix.
 
 
 
 
 
 
Ständerbohrmaschine mit Koordinatentisch. Die Schraube wird durchgebohrt. Mit der Hand geht das nicht !! Anschließend wird der Kopf noch flacher gefeilt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die besagten Schleiferfedern von Arnold oben und von Fleischmann unten. An die obere wird eine Litze blau an die untere eine Litze rot angelötet. Die Arnoldfeder passt deshalb so gut, weil das Drehgestell damit noch leicht drehen kann und die Befestigungsschraube nicht stört.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das Drehgestell ohne Reflexlichtschranke nimmt von allen Rädern Strom ab. Der Ringschleifer wird von unten mit Sekundenkleber mittig eingebaut und der flache Schleifer drückt von oben auf eine Seite der Radkränze, ebenfalls befestigt mit Sekundenkleber dickflüssig. Was man im Bild nur ungenau sehen kann ist das 0,5mm Loch für die rote Litze genau im Loch des Schleifers, damit die Litze oben durch die Schraube geführt werden kann. Wer seine Wagen nur beleuchten will baut das zweite Drehgestell genauso um.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hier das eingebaute Drehgestell bei dem beide Schleiferlitzen durch die aufgebohrte Schraube geführt werden.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das vordere Drehgestell wird für den Lichtschrankenbaustein bearbeitet. Auf der Seite mit den beiden Begrenzungsnasen wird ein Langloch eingefräst in dem der Lichtschrankenbaustein bündig mit der Unterseite eingeklebt wird. Das Langloch ist leicht aus der Mitte versetzt neben der links zu sehenden Verdickung. Hinten wird der Steg 0,8 mm stehen gelassen. Auch diese Fräsarbeit kann man nicht "aus der Hand" machen. Ein 3mm Fräser von Proxon tut hier gute Dienste.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das vordere Drehgestell. Der linke Radsatz wird zur Stromabnahme mit herangezogen, rechts ginge das zwar mit dem oberen Schleifer auch, aber die Gefahr, das sich die " Geberachse" nicht ruckelfrei dreht war mir zu groß. Das zeigt sich durch durch unregelmäßige Dampfstösse. Ein kleiner Trick zur Kontrolle: An jedes Rad einen winzigen weißen Punkt auf den Radreifen außen und man sieht, ob eine Achse steht. Unter der rechten Achse die eingeklebte Lichtschranke. Kleber UHU 2 Minuten, blaues Teil zeigt zum Wagenkasten. Der graue Strich zwischen beiden schwarz glänzenden Teilen muss genau mit der Achse fluchten, sonst funktioniert der Impulsgeber nicht ( Impulsgeber = Radachse schwarz gestrichen mit einem 1/3 weißen Strich ) Jedes mal wenn der Impuls der Lichtschranke von dem  weiß reflektiert wird erfolgt ein Dampfstoß.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Damit die drei Litzen vom Drehgestell sich frei bewegen können wird in die Schräge des  Wagenbodens ein Langloch gefräst, roter Kreis. Wenn das Drehgestell in einer Kurve auslenkt können die Litzen mitgehen. Im "Untergeschoß" werden die ersten Sitzreihen bis zur Mitte abgefräst damit hier die Platine aufgeklebt werden kann. Ebenso weiter hinten wird für den Lautsprecher etwas ausgefräst.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Platine, Lautsprecher und ein Stück Rasterplatine als Lötstützpunkt sind eingeklebt. Stromkabel von rechts verlaufen unter den Bauteilen. Im Bild zu sehen die Platinenanschlüsse: Unten 1 und 2 Stromversorgung. 2 und 4 Lautsprecher, 5, 6, und 7 die drei Lichtschrankenlitzen.
 
 
 
 
 
 
Gesamtaufnahme mit Bauteilen und rechts / links Ballastblei zur Beschwerung der Drehgestelle.
 
 
 
 
Der fertige Soundwagen bei dem man den Lautsprecher hätte hellbraun wie die Inneneinrichtung streichen können.
Das "Oberdeck ist ohne Treppenaufgänge links und rechts wieder eingesetzt. Der Lautsprecher kann wegen speziell angepasster Impedanz nicht durch einen anderen ersetzt werden. Viel Erfolg beim Nachbau.