Minitrix BR 01  mit  Mobatronsound im Tender          02.Juli.2004 
            
Umbauanleitung:  verwendet wird ein Mobatron Geräuschbaustein Bei einem DCC Umbau wird nur der Lokdecoder DHL100 gegen einen SLX 870 in gleicher Größe getauscht.
Die BR 01 in der alten Ausführung hat den Motor vorne. Da man den Digitaldecoder dank Doehler&Haass auch vorne einbauen kann, steht der Platz im Tender für einen Soundbaustein von Mobatron zur Verfügung. Die BR 44 üK und ähnliche können ebenso umgebaut werden.
 
 
 
 
 
Wir beginnen mit dem Zerlegen von Lok und Tender. Die Gehäuse werden abgenommen, Drossel und Kondensator ausgelötet. In der Vertiefung der Gehäusebefestigung findet der Decoder stehend Platz. Anschlüsse nach vorne damit die Schneckenwelle frei bleibt. Somit ist Pin 1 oben links. Diese Litze wird zum Motoranschluss oben verlegt. Pin 2 zum Motoranschluss unten. Pin 3 blau an Masseschleifer und von dort weiter zum Tender. Pin 4 rot an Plusschleifer und ebenso weiter zum Tender. Lampe vorne wird isoliert und an Pin 6 gelötet. Pin 5 bleibt frei. Künstler können diese Litze nach hinten verlegen und eine Minilampe einbauen. Nun muss der Decoder programmiert werden, sofern man das nicht schon vorher im ausgebauten Zustand gemacht hat, ( was wesentlich einfacher ist ). Decoder und Soundplatine eingebaut verhindert ein Programmieren. 
 
 
Vom Tenderaufsatz muss innen wie angezeichnet ca. 1/2mm weggefräst werden. Dann werden von oben Schall-Löcher in die Kohleimitation gebohrt.
 
 
 
 
 
 
Das vordere Drehgestell. Die hintere Achse wird herausgezogen und darunter die Lichtschranke eingeklebt. Dann Achse wieder einsetzen und vorsichtig eine Hälfte schwarz und eine weiß bemalen. Es darf keine Farbe an die Reflexlichtschranke gelangen. Der Abstand Lichtschranke / Achse ist ca. 1mm. Wer vorher anmalt hat doppelte Arbeit, denn beim Einsetzen der Achse geht die Farbe wieder ab.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das Tenderunterteil. Das vordere Drehgestell wird eingesetzt und die drei Litzen durch das Mittelloch gesteckt. Die rote Litze vom hinteren Drehgestell wird durch ein extra Loch gezogen. Nicht zu stramm sonst können sich die Drehgestelle nicht bewegen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Lautsprecher ist eingeklebt. Die beiden Litzen vom LS werden gekürzt und wieder an die Platine gelötet. Die Platine wird mit Doppelklebeband auf dem LS befestigt und dann die drei Lichtschrankenkabel angelötet. Nun braucht man nur noch die Stromversorgung an die kleine Hilfsplatine zu löten und der Soundcheck kann beginnen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
So sieht es fertig verdrahtet aus. Genau so wird alles auf eine Schiene gesetzt und ausprobiert ob der Sound funktioniert. Vorne ist die kleine Hilfsplatine mit zwei Bahnen zu sehen. Hier wird blau  von der Lok sowie ein Kabel der Soundplatine angelötet. Gleiches unten mit rot von Lok, rot vom Tenderdrehgestell und das zweite Kabel der Soundplatine. Das Tenderoberteil wird mit zwei Tropfen Sekundenkleber diagonal an den Ecken auf das Unterteil gesetzt wenn alles funktioniert. Beim Probesound Check hört man natürlich nur das Standgeräusch und das Abblasen, Dampfstöße kommen erst beim Fahren wenn sich die Räder drehen. Der Sound ist auf alle Fälle laut genug.
 
 
 
 
 
 
Einstellung des Decoders: Adresse XX, Geschwindigkeit 5, Verzögerung 3, Impuls 2 weich.
Viel Spaß mit der neuen Soundlok, wer sagt denn, das es in N nicht geht ?