Fleischmann 8395 als Dampfgeräuschwagen.   07.Juni 2004
 
Umbauanleitung: verwendet wird das weltweit kleinste Geräuschmodul von Mobatron
 
Dies ist der Bausatz mit dem 64 Ohm Speziallautsprecher. Auch der Reflexlichtschranken Baustein ist sehr klein. Im käuflichen Bausatz sind die Lötanschlüsse am Modul nicht vergossen damit die Kabellänge angepasst werden kann.
 
 
 
 
 
 
 
An Teilen wird folgendes benötigt: Ein 8395 von Fleischmann. Für die Radschleifer eine Schleiffeder aus Fleischmann 9448 Beleuchtungssatz. Eine Schleiffeder aus 40310 von Mayerhofer. 1 Stück Walzblei und natürlich das Soundmodul von Rolf Erne, http://www.mobatron.ch 
 
 
 
 
 
 
 
Wir beginnen mit der Demontage des Wagens. Drehgestelle ausrasten, Wagenkasten ausrasten, Fenstereinsatz herausnehmen. Von den Fenstern benötigen wir nur die vier Eckfenster und das Mittelfenster.

Vier Fenster in der Mitte bleiben frei als Schallaustritt, siehe Bild. Darauf achten, das die Ausschnitte für die Rastnasen des Wagenbodens am Fenstereinsatz verbleiben.

 
 
Die Federn für die Stromabnahme an den Drehgestellen werden wie im Bild links gebogen und je eine Litze angelötet. Dann werden die Federn auf die Drehgestelle geklebt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
In einem Drehgestell wird die Reflexlichtschranke eingeklebt, bündig mit der Unterkante des Drehgestell - Rahmens.
 
Das sichtbare Loch im Wagenboden zwischen den Drehzapfen wird vorsichtig auf 0,6mm erweitert damit die Litzen der Stromabnehmer hindurchpassen und in der Wagenmitte wird ein  2mm Loch für die Lichtschrankenlitzen gebohrt.
 
 
 
 
Hier sind die Drehgestelle mit Radsätzen bereits wieder eingebaut. Man sieht die Mayerhofer Federn unten und die Fleischmann Federn oben im Bild. Die drei Litzen der Lichtschranke habe ich wegen der Beweglichkeit etwas länger gelassen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Kurzkupplung muss mit zwei aufgeklebten Plättchen gehalten werden, sonst fällt sie raus. Man sieht im Bild die beiden Litzen durch die Drehzapfen, sowie die drei Litzen von der Lichtschranke die durch ein Loch in der Mitte des Wagenbodens geführt sind. Neben diesem Loch ein Platinenrest als Lötpunkt für Masse und Pluskabel. Hier wird später die Dampfplatine mit Strom versorgt.
 
 
 
 
 
 
 
Der Wagenkasten mit eingeklebtem Lautsprecher, Öffnung nach unten. Rechts daneben Walzblei 1,5mm dick als Ballast, denn die beiden Eisenplättchen sind entfallen. Auf das zweite Blei wird die Platine geklebt. Die beiden schwarzen Schrumpfschläuche werden später über die Anschlüsse der Platine geschoben.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Alles eingebaut und verlötet. Der Wagenkasten kann nun auf das Gestell aufgesetzt werden, die Rastnasen sollen hörbar einrasten. Die käufliche Version der Platine ist schwarz, damit entfällt eine Farbbehandlung.
 
 
 
Wem das Geräusch zu laut ist, der kann auch die Mittelfenster wieder einkleben.