Roco Teleskophaubenwagen als Susi Geräuschwagen 20.Februar.2005
Umbauanleitung: verwendet wird ein Dietz- Susi Geräuschbaustein DGE micro XS sowie ein Döhler & Haass DHF S00 Susi Schaltdecoder. Für DCC Fans kann ein Susi-Lokdecoder von D&H oder Uhlenbrock verwendet werden, Info siehe unten.
Dieser
Wagen eignet sich aus zwei Gründen für einen Umbau als Sound -
Geisterwagen: Es steht durch die 6 Achsen eine breite Stromaufnahme
zur Verfügung und es ist genügend Platz für alle Teile im Wagen Inneren.
Das Wagenoberteil wird aus den Rastnasen ausgeklippst. Es braucht nicht bearbeitet zu werden.
Die
beiden Drehgestelle werden ausgerastet und alle Achsen entnommen. Wenn
beidseitig isolierte Achsen vorhanden sind, dann müssen sie gegen einseitig
isolierte getauscht werden, sonst funktioniert die Stromabnahme von den Achsen
so nicht. Für die bearbeiteten Drehgestelle werden im Wagenboden zwei
Langlöcher gefräst, damit die Kabel nicht hängen oder klemmen. Der
Lautsprecher wird am grünen Kreis aufgeklebt nachdem 6 Schalllöcher gebohrt
wurden. ca. 1,5mm Bohrer.
In
den Drehgestellen wird je eine Feder von Mayerhofer ( siehe Linkseiten )
eingeklebt. Diese Feder muss vorher bearbeitet werden. Man schneidet einen 1mm
breiten V Schnitt ca. 1cm lang in ein Stück Holz. Die Feder mittig über das V
legen. In den Ausschnitt wird die Feder mit einem Messer hineingedrückt und
links und rechts danach wieder geradegebogen. Dann wird oberhalb eine Litze
angelötet. Das ist deshalb nötig, weil die Achsen sehr knapp über den
Drehgestellen sitzen und bereits werkseitig eine kleine Vertiefung unter den
Achsen eingefräst ist damit diese nicht klemmen. In die mittlere Vertiefung
wird die Feder mit Sekundenkleber eingeklebt. Durch ein Loch, 0,5mm nahe der
Klebestelle wird das Kabel gesteckt. Auf der Oberseite habe ich zusätzlich eine
Feder mit Litze längs aufgeklebt und rechtwinkelig zu den Radscheiben der
isolierten Seite, Rad 1 und 3 gebogen. Damit hat man je Drehgestell von zwei
Rädern Plus und Masseanschluss. ( für Anfänger der Hinweis: In einem
Drehgestell sitzen die Räder, die Kontakt mit den Achsen haben alle auf einer
Seite. Im anderen Drehgestell genau verkehrt herum. Damit ist die
Stromabnehmerfeder eines Drehgestells mit der linken, und die Stromabnehmerfeder
des anderen mit der rechten Schiene verbunden. )
Noch
einmal zur Verdeutlichung: links rot die Räder, welche mit den Achsen
elektrisch verbunden sind. Rechts blau die andere Seite. Meine zusätzlich
eingebauten Federn auf der Innenseite des jeweiligen Drehgestells sind hier
nicht zu sehen.
Die
Drehgestelle sind wieder eingebaut, die Litzen aus den Langlöchern sind verlegt
( mit Sekundenkleber fixiert ) Der Lautsprecher ist aufgeklebt. Um den
Lautsprecher aus vier kleinen Plastikstücken ein Kästchen. Der rückwärtige
Schall geht durch die Löcher im Boden, der Schall oben geht in den gesamten
Wagen als Resonanzkörper. Links im Bild ein Reststück Platine als
Löt-Hilfspunkt. Hier wird Plus und Masse angelötet und die Kabel vom
Schaltdecoder. je ein Stück Walzblei ist ebenfalls schon eingeklebt.
Das
Ballastgewicht ist mehr geworden und rechts ist der microSX Soundbaustein schon
aufgeklebt. Die beiden grünen Leitungen vom Lautsprecher sind angelötet und
das Susi-Kabel mit Stecker liegt über dem LS.
Der
Wagen andersherum. Soundmodul links, Susi Schaltmodul rechts, schwarz und rot
vom Schaltdecoder sind an der Lötplatine angelötet und der Susi-Stecker ist nach
dem Programmieren eingesteckt.
Einfachste Programmier-Lösung ist, den Schaltdecoder mit beiden Litzen an
die Gleisausgänge der Zentrale, programmieren mit Adresse XX, und
dreimal 1 und dann erst einbauen. Da die Lautsprecherumrandung 2mm höher
als die Membran ist, liegen die Kabel nicht auf und hindern die Membran nicht am
Schwingen.
So
sieht es in der Seitenansicht aus wenn alles fertig ist. Probelauf: der Wagen
steht auf dem Gleis, die Adresse wird eingegeben, Lichttaste wird betätigt und
der Sound startet. Mit der F-Taste Pfeifen oder Hupen. Dann wird das Oberteil
auf das Unterteil geklippst und der Soundwagen ist fertig. übrigens, durch den
großen Resonanzkörper ist die Lautstärke mehr als ausreichend. Man kann die
Soundparameter durch den Decoder hindurch ändern, nur bei einer Adress- Änderung
muss man zur Zeit noch vorher den Susistecker herausziehen.