Minitrix Länderbahngepäckwagen als Dampfgeräuschwagen       30.05.2005     update unten 18.01.2007
 
Umbauanleitung:  verwendet wird ein Mobatron Geräuschbaustein mit Reflexsensor. DAM-N-DI, Artikel-Nr.: 10 01 12 oder für Analogfahrer mit DA-N-18K
 
Wagenkasten ausklippsen, dabei fallen die Türen heraus.  Beide Drehgestelle ausbauen durch Entfernen der Sicherungsfeder am Drehgestellzapfen. Zapfen herausdrücken. 

 

 
 

 

 
Bei einem Drehgestellen wird eine Stromabnahme von beiden Achspaaren angefertigt, hier rechts im Bild. Von den Achsen wird Masse abgenommen und von der Feder die unten im Bild wie ein U eingeklebt ist und dann oben im Gestell mit 90 Grad Winkel auf dem  jeweiligen Rad schleift wird Plus abgenommen. Das zweite Drehgestell bekommt nur je eine Stromabnahme von der vorderen Achse.

 

 

Hier das linke Drehgestell. Links wird an der Achse Masse und unten am linken Rad Plus abgenommen und durch ein Loch im Drehgestellzapfen werden die beiden Litzen in den Wagenkasten geführt. Die Stromabnahme über den Zapfen-Stecker ist nicht zuverlässig genug. Rechts ist die Achse noch nicht eingesetzt um die Reflexlichtschranke besser zeigen zu können. Sie ist in einem Ausschnitt bündig mit der Oberfläche eingeklebt. Sie darf nicht überstehen, sonst schleift die Radachse am Sensor und dieser arbeitet nicht. D.h. keine Dampfstöße hörbar. Die drei Litzen werden durch ein Loch in der Mitte des Wagenkastens nach oben zur Platine geführt.

 

 

 

Hier die fertige Verdrahtung. Links der Lautsprecher. Er ist auf dem flach gefrästen Boden aufgeklebt. Die seitlichen Plastikteile mit dem Loch müssen stehen bleiben, sonst rastet das Oberteil nicht mehr auf dem Wagen Unterteil ein. In der Mitte die drei Sensorlitzen und ein Hilfslötpad auf dem Plus und Masse von links und rechts, sowie die Platinenversorgung angelötet sind. Auf den Gewichten ist die Platine aufgeklebt. Damit der Kasten später auf das Unterteil passt, müssen die seitlichen Stege der Fenstereinsätze abgeschnitten werden. Nach der Probefahrt wird der Kasten aufgesetzt und dann die Türen oben eingesetzt und unten eingerastet.
 
 
 
Update: Ab sofort gibt es den Bausatz bereits fertig umgebaut für Drehgestellwagen, somit entfällt das Einlöten des Widerstandes.
Hier der Umbau mit einer Mobatron DA-N-18-KPlatine. Dieser Bausatz ist für Gleichstrom Analogbetrieb gedacht und benötigt minimal 2,5Volt bis maximal 18 Volt / 35mA um vernünftigen radsynchronen Sound zu produzieren. Durch die Pullupschaltung ist die Platine etwas länger als die Digitalausführung. 42 x 11 x 7mm, der Lautsprecher ist baugleich. Da der Bausatz jedoch vom Radsensor her für Zweiachser konzipiert ist und nicht für Drehgestelle, muss man die Platine an den hier benötigten Minisensor anpassen. Dies geschieht durch Einlöten eines 1/10 Watt  180Kohm Widerstandes zwischen Pin 2 und 6 auf der Platine. Der Sensor wird an Pin 3 blau, Pin 5 lila und Pin 6 schwarz gelötet. Die gesamte Inneneinrichtung wird abgefräst bis auf die Rastnasenhalterungen. Die Platine wird auf die Wagenseite geklebt die nicht unter der Dacherhebung liegt, denn hier kommt der Lautsprecher hin.
 
Ich habe ihn in die Dachwölbung geklebt und den Drehgestellzapfen darunter bodenbündig abgeschnitten damit genügend Platz vorhanden ist. Die Stromabnahme von den Rädern erfolgt wie bei der Digitalausführung.