Warum
eigentlich Selectrix ?
In der NEM 680
und der NEM 681 (NEM= Normen Europäischer Modellbahnen
) ist das komplette Selectrix Verfahren durchgängig genormt. Im Gegensatz zu anderen Veröffentlichungen anderer Systeme ist bei Selectrix alles genormt. Da Selectrix nur ein Busverfahren kennt, ist also nicht nur das verwendetet Gleissignal genormt sondern
alles rund um Selectrix. Das führt dazu, das, alles kompatibel, alles gleich schnell und
alles untereinander austauschbar ist. Die rasante Geschwindigkeit, die Lastunabhängigkeit, das serienmäßige Rückmelden prädestiniert ein Selectrix System zur Ansteuerung mit einem Computer.
Mir ist bisher kein Programm bekannt, das mehr als 1000 Befehle pro Sekunde an
die Selectrix Steuerung senden könnte.
Gründe, für
dieses System von Doehler & Haass
:
1.
Selectrix hat das schnellste Datenübertragungsprotokoll. Es ist sieben mal
schneller als alle anderen Datensysteme. Bei 100 Adressen mit 31 Fahrstufen 1460 Befehle pro Sekunde.
Das heißt sehr hohe Systemstabilität bei absoluter
Betriebssicherheit.
2. Selectrix
Fahreigenschaften sind außergewöhnlich gut. Das heißt samtweiches
Anfahren bereits bei Fahrstufe 1 mit Super - Soft - Drive.
3. Der
Asic Chip mit über 28.000 Bauteilen auf 2,3 x 2,9 x 0,3 mm ermöglicht
Decodergrößen von 13 x 6,8 x 2 mm einseitig bestückt.
4.
Selectrix präsentiert sich schon seit 1982 bei der Firma Trix als komplettes System und hatte
schon damals eine Lastregelung die viele andere Anbieter erst Jahre später
verwirklichen konnten.
5. Zur
Zeit umfasst das D&H Programm 7 Lokdecoder: Micro DHL
050 500 mA für normale Birnen, Micro DHL 055 500 mA für LED, DHL
100 1 A, DHL 210 2 A, DHL 150 1 A für Selectrix und DCC,
DHL160
1 A für Selectrix und DCC einseitig bestückt, DHL 250
2 A für
Selectrix und DCC. Ein Multifunktionsdecoder
sowie ein Weichendecoder
als Bausatz sind ebenfalls lieferbar. In Kürze folgen
Belegtmelder,
Funk-Handy, und eine weitere Zentraleinheit.
Je größer
und schwieriger die Aufgabenstellung, desto mehr kommt Selectrix zum
Einsatz.
Referenzen:
Technische
Uni Dresden. Hier betreibt das Institut für Verkehrssystemtechnik (
Prof. Dr. R. König ) ein Eisenbahnlabor. D.h. eine moderne Kombination von
Modellbahnanlage - PC simuliertem Eisenbahnnetz und elf Originalstellwerke
der DB. Diese Anlage wird für Lehrveranstaltungen und Ausbildung /
Weiterbildung von ingenieurtechnischem Personal benutzt. Bei der Auswahl der
Digitalsteuerung wurde Wert auf exaktes Fahrverhalten der Triebfahrzeuge
gelegt. Bei Steigungen oder Gefälle mit unterschiedlicher Anhängelast
sollte die eingestellte Geschwindigkeit möglichst gleich sein. Nach vielen
Versuchen und Tests zeigte sich, das nur das Selectrixsystem im
Eisenbahnlabor eingesetzt werden konnte. Nur die Selectrixsteuerung
ermöglichte das rechnergestützte Fahren mit der geforderten Genauigkeit
durch hervorragende Motorregelung, ausreichende Anzahl von 31 Fahrstufen,
kleinste Decoder, kurze Reaktionszeit auf Änderungen, etc.
Referenzperson
Dipl.-Ing. Th. Ginzel TU Dresden.
Ausbildungszentrum
Schweizer Bundesbahnen. Hier wird eine 20 x 30 m große
Ausbildungsanlage mit Mehrzugsteuerung betrieben. Vorgaben waren: einfachste
Bedienbarkeit, höchste Betriebssicherheit, leichte Bedienung sowohl zentral
als auch von den einzelnen Betriebsstellen, natürliches Fahrverhalten bei
Abbrems- und Anfahrmanövern sowie gleichbleibende Geschwindigkeit in
allen Bereichen. Nach eingehender Prüfung zahlreicher Mehrzugsteuerungen
durch die Technische Hochschule Zürich entschied man sich aufgrund der
beeindruckenden Testergebnisse und des überzeugenden Verlaufes der
Härtetests für das Selectrixsystem. Diese Anlage wird 6 bis 8
Stunden täglich gefahren und seit 1994 gab es keinen Selectrixausfall.
Referenzperson:
Herr E. Isenring, Leiter AZL Murten
Dampflokmuseum
Neuenmarkt. Komplett PC gesteuerter Automatikbetrieb. Nach eingehender
Prüfung wurde auch hier das Selectrixsystem wegen seiner hohen
Systemleistung eingesetzt. Schnellstes Datenübertragungsprotokoll,
Schnellste Umsetzung der Lok- und Stellbefehle auch bei hohem
Datenaufkommen. Beispiel Schubbetrieb, hier schiebt eine V60 einen
Schnellzug mit über die schiefe Ebene. Aus steuerungstechnischer Sicht eine
Doppeltraktion von völlig unterschiedlichen Triebfahrzeugen, eine Dampflok
und nachschiebende V 60 die mit völlig unterschiedlichen
Geschwindigkeitswerten angesteuert werden. Seit 4 Jahren keinen einzigen
Selectrix Ausfall.
Referenzperson:
Herr Dipl.Ing. W. Schapals, Mindelheim