Weinert   Wartesignal mit LED Beleuchtung Update 26.10.2006

 
Umbauanleitung:  Verwendet wird ein Weinert Bausatz 6901 sowie eine Ledbaron SMD Chipled warmweiß superhell
 
Geht nicht gibt’s nicht:
Die Teile des Bausatzes inclusive Chipled.
Zuerst wird das W aus dem Ätzteil herausgetrennt und auf den Mast aufgelötet.

 ( Kleben geht auch, nur wie lange hält das ? )

Dann wird die Lampe abgezwickt und das Drahtende verzinnt.

 

 

 

 

 

 

 

Beide Anschlüsse der LED werden verzinnt und der Minusanschluss auf das verzinnte Drahtende gelötet. Anschließend wird ein Kupferlackdraht an die Plusseite der Led gelötet, nach oben gebogen und entlang der Hinterseite des Mastes nach unten verlegt. Fixiert wird der Draht mit der grauen oder schwarzen Farbe, mit der der ganze Mast gestrichen wird.

 

 

 

 

 

 

Von einem 4mm Plastikstab schneiden wir 5cm ( je nach Anlagenboden ) ab und bohren ganz hindurch ein 2,1mm Loch. Dieses Loch wird unten ca. 1cm auf  3mm aufgebohrt und eine Seite abgeschnitten.  Am Mastfuß wird in eine kleine gefeilt Kerbe eine Minuslitze angelötet und der Fuß mit Litze und Kupferlackdraht voran in die 2,1mm Bohrung gesteckt. Unten an der halbrunden Öffnung wird der Kupferlackdraht abgeschnitten, verzinnt und ein Widerstand 1,5 kohm  1/32 Watt angelötet, am anderen Ende eine Litzenverlängerung. An die Minuslitze wird eine Schutzdiode 1N4001 angelötet, Ring ist am anderen Ende wo ebenfalls eine Verlängerung der Litze angelötet wird. Etwas Schrumpfschlauch zur Isolierung und dann wird das Ganze  mit UHU 2minuten fixiert.

 

 

 

 

 

 

So sieht das fertige Signal mit Beleuchtung aus. Die 4mm Verlängerung dient der Stabilität und um die Schutzdiode und den Widerstand aufzunehmen. Das orangefarbige W wird im Wasser vom Trägerpapier gelöst und aufgeschoben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch einmal zur Verdeutlichung der gesamte Aufbau.

 

                                          

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Durch den hohen Vorwiderstand von 1,5 Kohm und die Schutzdiode kann man die Chipled an 14 Volt Wechselspannung betreiben. Das W wird hervorragend ausgeleuchtet wie das Bild beweist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer zu den "Nietenzählern und Pufferküssern"  gehört kann natürlich noch nicht fertig sein mit dem Umbau, denn das SH1 Lichtsignal fehlt ja noch. Doch auch diesen Menschen kann geholfen werden mit zwei weiteren Chipleds die rechts oben auf das W und unten mittig aufgelötet werden. Hier wird es jedoch ein wenig kompliziert, denn die Led oben wird mit dem Pluspol aufgelötet und die Led unten mit dem Minuspol. Der Lötvorgang erfolgt mit einem Stück Papier als Isolation am jeweils anderen Pol der den Draht erhält. Kupferlackdraht oben an Minus und unten an Plus damit nur ein weiterer Widerstand 1 K benötigt wird. Diesmal muss das W erst hinten gestrichen werden, auf den Mastansatz kommt Sekundenkleber dünnflüssig den man trocknen lässt und dann wird das W mit Sekundenkleber aufgeklebt, denn es muss vom Mast isoliert sein. 

Lieber würde ich das Mastschild erst auflöten und dann die Chipled mit weniger Temperatur auflöten aber da warte ich noch auf eine Antwort von den Lötspezialisten von Stannol denn bei gleicher Temperatur fällt entweder das Schild wieder ab oder die vorherige LED fällt ab.

                Stannol hat übrigens ein Lötforum wo man auf Lötprobleme Antwort bekommt.

 

Das ganze Signal sieht dann so aus wenn SH1 angeschaltet ist.

Der Witz an der Sache ist die Plastik-Lochmaske. Diese gewinnt man aus der Verpackung der LED´s. Die LED´s werden in fortlaufenden Plastikstreifen mit Vertiefung geliefert welche in der Mitte ein Loch haben. Diesen "Boden" schneidet man mit Skalpell ab und klebt ihn auf die Signal LED`s.

Siehe nächstes Bild

 

 

 

 

 

Die Lochmaske. Damit kommt das Signal dem Original so nahe das man es wohl besser zur Zeit nicht machen kann.

 

 

 

 

 

 

 

           

Neu : erst das W mit 400 Grad, Lötmittel  S-Pb98Sn2, dann die LED´s mit 230 Grad, Lötmittel S-Sn63Pb37E  von Stannol. Weller Magnastat Spitze 7, dann Spitze 5.