Der Bau des Ringofens
Die
Zeichenschablone wird nach dem Computerausdruck auf ein Stück 22mm
Mehrschichtholz aufgeklebt.
Mit
einer schräggestellten Stichsäge wird die Form entlang der Schablone
ausgesägt. Man sollte SEHR langsam und mit wenig Vorschub sägen sonst wird der
Rohling nicht exakt gerade in den schrägen Wänden. . ( ich habe
drei Anläufe gebraucht ) Die Eingänge, welche unterschiedlich groß sind,
werden mit entsprechenden Fräsern in einer Ständerbohrmaschine gefräst.
In
die Torbögen
werden Ziegelmauerplatten eingeklebt und anschließend vorne schräg bündig
abgeschnitten. Zwei Eingänge nebeneinander sollten tiefer gefräst sein denn
hier werden Rohziegel eingekarrt und daneben fertige Ziegel ausgekarrt. Alle
anderen Eingänge sind ja mit Schamottsteinen zugesetzt und mit Lehm luftdicht
verschmiert und daher nicht so tief.
Da
man keine Ziegelmauerplatten auf die schrägen Seitenteile des Ofens kleben
kann werden die Ziegelreihen von der Mauerplatte in einzelnen Reihen
abgeschnitten und von oben nebeneinander geklebt, beginnend an der ersten Tür
der geraden Seite über die Rundung bis zur anderen Tür der geraden Seite.
Dabei sollte der Startpunkt der einzelnen Reihen mittig über der Tür liegen
weil es dann einfacher ist auf der geraden Seite mit Mauerplatten
weiterzumachen.
Unterteil
ist fertig mit Decke, Rundbögen gedruckt und aufgeklebt, Betonstützen
angebracht und „Schürlöcher“ angebracht. Nach dem Aufkleben der Runden
Ziegelstreifen kann man die Schnittkanten mit Ziegelpulverfarbe von Asoa
kaschieren. Es folgt das Obergeschoss
.
Das Obergeschoss besteht aus Mauerplatten die eingescant und mit
Fachwerk und Fenstern versehen wurden. Dieser Ausdruck auf Postkartenkarton
wird auf 0,5mm Plastikplatten geklebt und mit Stahldraht im Holz des
Unterteils stabilisiert. Alle Teile werden 2x hergestellt, damit kann das
Fachwerk innen ebenfalls aufgeklebt werden.
Die
Decke aus 1mm Plastik wird aufgeklebt, sie steht ringsum 10mm über.
In
der Mitte ein Streifen als Maß für die keile die entsprechend ausgeschnitten
und eingeklebt werden. Alle Keile stehen ca. 2mm über.

Das
Dach ist
mit Spachtel verputzt, geschliffen und mit Faber antrazith gestrichen. Diese
Farbe kommt einem Teerpappedach am nächsten. Der Schornstein bekommt einen
Raucheinsatz von Lehmann
und die beiden Lüfteraufbauten werden montiert. Der ca. 2mm überstehende
Deckenrand des Untergeschosses bekommt ebenfalls eine Teerabdichtung, damit
ist der Brennofen fertig.