Peco Code 55 Weichen mit leitendem
Herzstück versorgen die Backenschienen und das Herzstück mit Strom, welcher
von der jeweils anliegenden Backenschiene übertragen wird. Leider ist dies
durch die unten umgebogenen Laschen der beiden Backenschienen nicht immer
besonders kontaktsicher.
Abhilfe: An den vom Werk
angepunkteten Draht zwischen Herzstück und Backenschienen wird zusätzlich
eine Litze angelötet. Diese führt zu einem Springschalter unseres Fulgurex
Antriebes und versorgt das Herzstück und die Backenschienen zusätzlich mit
der geforderten Polarität. Da der Fulgurex Antrieb stark genug ist, kann
man zusätzlich auf die umgebogenen Laschen einen Lötpunkt setzen. ( siehe
Bild ganz links blauer Kreis ) Logischerweise wird jeder Lötpunkt erst
gesetzt, wenn die entsprechende Backenschiene an ihrer Seite anliegt.
Herzstückumschaltung:
Es ist nicht immer machbar, die Stromversorgung des Herzstückes über einen
der Springschalter genau zu justieren. Manchmal springt beim Umlaufen
der Weiche der Schalter schon um, wenn die Backenschiene noch Verbindung mit
dem Gleis hat. Dadurch entsteht ein Minikurzschluss beim Umschalten.
Abhilfe: Auf der
gegenüberliegenden Seite des Fulgurex Antriebes einen
zusätzlichen Springschalter statt des
schwarzen Distanzstückes einbauen.
Beide Mittelabgriffe der Umschalter mit Litze verbinden und an das Herzstück leiten. So wird
zuerst beim Umlaufen des Motors das Herzstück stromlos weil der
erste Umschalter öffnet und erst nach Erreichen
der anderen Lage wieder durch Schließen des zweiten Umschalters verbunden. Also
kein Kurzschluß über die Backenschienen !!!
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Bei
den nicht schaltbaren Kreuzungen gibt es fertigungsbedingt hier und da
Stücke, bei denen beide Schienen in den Spitzen sehr eng aneinander kommen.
Alte Loks mit relativ breiten Radreifen verursachen hier dann einen
Kurzschluss. Diesen merkt man im Analogbetrieb kaum, jedoch bei Digitalbetrieb
schaltet die entsprechende Zentrale ab.
Abhilfe: Mit
einer Dreikant Nadelfeile ( nicht Schlüsselfeile weil zu grob ) wird ca.
0,5mm tief der Abstand zwischen beiden Spitzen vergrößert. ( nicht bis zum
Schienenfuß sondern nur an der Oberfläche ) dadurch kann ein breiter
Radreifen nicht mehr beide Schienen ( die ja unterschiedliches Potenzial haben
) berühren und das Problem
ist behoben.
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Unter dieser Adresse gibt es Informationen über den Betrieb von Signalen
und Weichen mit Memory - Draht
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Layout
für eine Peco Doppelkreuzung:
Fahrtrichtung
grün eingezeichnet. Benutzt wird für jede Seite ein Fulgurex
Motorantrieb.
Jeder Motor wird
im Gleisbildstellpult über einen Microswitch von Conrad 2 x UM geschaltet.
Dieser Schalter ist wie unten gezeigt an Plus und Minus über Kreuz verbunden,
der Motor ist am Mittelabgriff angeschlossen. Um die Zeichnung übersichtlich
zu halten ist die Schalterstellung wie ein Kippschalter rot dargestellt. Die
Herzstück - Springschalter sind als je 1 x UM dargestellt, wovon die Mitte an
das jeweilige Herzstück geht und rot oder blau Fahrstrom minus oder plus
darstellt. Weißer Kreis LED aus, gelber Kreis LED an für die
Stelltisch-Rückmeldung. Diese LED werden ebenfalls über Springschalter
versorgt. Dazu muss auf der Motorplatine je ein Springschalter zusätzlich
gegen das Blindstück getauscht werden.

Zwischenzeitlich
hat sich herausgestellt das die Firma Fulgurex neue Weichenantriebe mit
wesentlich härteren Federn in den Microschaltern ausliefert. Dies hat zur
Folge das die Weichenmotoren zu heiß werden und abbrennen. Abhilfe durch
Conrad Microschalter Bestellnummer 703702. Bei Nutzung von 3 Schaltern
pro Seite werden alle
Schalter getauscht und der Weichenmotor läuft wieder leicht und zuverlässig.
Fa. Fulgurex hat das Problem erkannt und liefert ab 2008 neue, weichere
Microschalter.
NEU
Fulgurex Weichenantriebe :
Ein am Ende U-förmig gebogener Stahldraht in die beiden vorhandenen
Löcher
der Stellstange geklebt dient zum direkten Stellen der Weiche. Die
drehbare Laterne
wird durch einen zweiten Stahldraht mitgenommen. Die Dicke des
Stahldrahtes
bestimmt den Anpressdruck der Backenschienen.
Der Abschaltpunkt lässt sich, wenn nötig, justieren
durch Aufkleben von dünnen
Kunststoff - Streifen auf die Abschaltnocken der
Springschalter.
Bei
der vorher besprochenen Methode mit dem Stelldraht direkt in der Stellstange
des Motors gibt es einen Nachteil: Je nach Stellweg biegt sich der
Stahldraht und sitzt dann leicht schief im Loch der Stellschwelle. Dadurch
kann man ihn nicht so genau bündig abschneiden.
Eine sichere
Möglichkeit bietet die Anfertigung von Führungen aus Platinen-Material. In
der Mitte der Platine ein Langloch 15 x 4 mm. An jeder Ecke ein
Befestigungsloch ca. 3mm. Ein Messing Vierkantrohr wird über die Öffnung
gelötet und das Stück über der Öffnung dann herausgetrennt. Eine Messing
Vierkantstange wird bedarfsgerecht abgelängt und am Ende ein
Federmessingdraht eingelötet. Dann mittig über dem Stellloch eine weitere
Bohrung für den Stelldraht, der dann 0,8mm dick sein darf. Damit ist eine
exakte Führung des Stelldrahtes gegeben. Der Stellweg kann bedingt justiert
werden durch Aufkleben von Plastikplättchen unter den Springschaltern.
Ebenso kann man einen Zusatzschalter je Seite aufschrauben. Diese gibt es
bei Conrad oder Noch.
Mit
dieser Führung und der zusätzlichen Federung zwischen Antrieb und Weiche
lassen sich Fulgurex Weichenmotore hervorragend einsetzen. Diese
Konstruktion ist auf der Modulanlage des mtkb in Betrieb. Aus
Platinenmaterial wird eine Grundplatte geschnitten. Auf diese Grundplatte
wird ein Vierkantrohr gelötet. Im Vierkantrohr wird eine Vierkantstange
bewegt. Die Verbindung zwischen Antrieb und Vierkant wird durch einen
S-förmig gebogenen Stahldraht hergestellt welcher in einer Bohrung im
Antrieb eingehängt wird und im Vierkant verlötet wird. Verbindung mit der
Weiche durch einen o,8mm Stahldraht der im MS-Vierkant eingelötet ist und
in der Stellschwelle in einem 0,8 mm Loch bündig mit der Schwellenoberkante
eingeschoben ist. Wo erforderlich, kann der Stelldraht nach unten
verlängert werden und noch einen zusätzlichen Microswitch betätigen.
Wer
Flexgleise in Kurven verlegt und gezwungen ist, diese zu teilen, oder einen
Halteabschnitt in der Kurve einzufügen, wird merken, das sich das Gleis an
der Schnittstelle geradebiegt. Eine mögliche Lösung ist die Fixierung
beider Gleise mit je zwei Messingnägeln. Die Löcher für die Nägel direkt
an der Schiene vorbohren ( z.B.1mm bei 1,3mm Nägeln ) die Nägel
einschlagen und bis unter die Schienenoberkante versenken. Dann Schiene und
Nagel mit Lötzinn verbinden. Danach Gleis trennen, es wird sich nicht mehr
bewegen. Wer die Länge der Nägel so aussucht, das sie nach dem Einsetzen
unter der Platte noch einige mm herausschauen kann hier gleich die
entsprechenden Stromkabel anlöten.