Die neue Anlage sollte als Modulanlage gebaut
werden, was einige Vorteile hat. Jedes Modul kann beim Bau gedreht, gewendet und einzeln verkabelt werden.
Das Löten überkopf entfällt, und ein Erfolgserlebnis stellt sich schneller ein. Die Module können in einfachen Regalträgern mit Locheisen gut staubgeschützt
und Platz sparend an einer Wand übereinander aufbewahrt werden. Eine Änderung der Stromversorgung von analog auf digital kann schneller erfolgen.
Veränderungen der Landschaft sind einfacher, im Notfall wird nur ein Modul erneuert. Da die Schienen auf den Modulen zum Teil genau mittig verlaufen,
können Module auch seitenverkehrt aufgebaut werden, was eine andere Ansicht ergibt. Diesmal
sollte es digital sein und es wurde nach reiflicher Überlegung und Besuch
bei einigen Modelleisenbahnclubs das Selectrix Digitalsystem der Fa. TRIX
ausgewählt. Wichtig war weiterhin, dass mit walk around Reglern von
TRIX und Digit-electronic die an jedem Modul über eine fünfpolige Diodenbuchse angesteckt werden können, nahezu
beliebig viele Personen mitspielen können. Es macht einfach mehr Spaß und das Wichtigste ist der geringere Verdrahtungsaufwand,
da von einer Ringleitung durch alle Module hindurch nur je ein Schienenanschluss
pro Modul notwendig ist. Trennstellen entfallen sogar ganz, wenn der jeweilige Lokführer für den Halt am roten Signal
selbst verantwortlich ist. Doppeltraktionen oder Traktionen mit 3 Loks sind problemlos möglich. Eine Steuerung mit Computer über die RS232 Schnittstelle ist auch möglich. Ausführliche Information über das
Selectrix System gibt es in den beiden Selectrix Handbüchern Grundlagen
der Selectrix Steuerung der Firma Trix.
Hilfen beim Einbau von Decodern gibt es hier bei mir unter Lokdecodereinbau. Die motorischen Weichen werden
jedoch wie eh und je von Ministellpulten aus, mit
Herzstückpolarisierung und echter Rückmeldung, geschaltet. Ein Teil der
Blockstrecken wird sowohl über Taster als auch über Handregler geschaltet.
Bilder von Modulen, die zum Bau von eigenen Modulen anregen sollen,
stehen ebenfalls hier auf der Seite. Zusätzlich wurden in verschiedenen
Publikationen wie MIBA, N-Bahn-Magazin, Eisenbahnmagazin,
Modelleisenbahner und in verschiedenen TV-Sendungen über
die Module berichtet. Für Tipps
und Anregungen anderer Modellbahnfreunde bin ich natürlich dankbar.
Im Mai 2002
wurde das Modulbau Team Köln Bonn kurz MTKB, in´s
Leben gerufen. Mit diesem Team waren wir
auf vielen Ausstellung, angefangen mit "Faszinierende Eisenbahnwelt Völklingen", die der SWR für die Sendung Eisenbahn Romantik aufzeichnete. Auch in Dortmund,
Göppingen, Köln, Sinsheim, Friedrichshafen, Magdeburg, Uetrecht,
Bremen etc. und bei befreundeten Vereinen haben wir die
wachsende Modulanlage
gezeigt. Letzter Beitrag auf der Jahres-CD der Fa. Trix 2010.
Es gibt eine Art Norm für unsere Module
an die sich jedes Mitglied halten muss. Ab und zu wird sogar nach Fahrplan gefahren.
Dazu benötigt man natürlich für jeden Bahnhof eine Tochteruhr, die vom
Lokcontrol, mittlerweile FCC von MTTM aus über den SX - Bus gesteuert wird. Diese Uhren zum Selbstbau
sind
von Uwe Magnus. Zum
überwältigenden Erfolg auf den Ausstellungen haben auch die
Geräuschmodule von Frey, Mobatron
, Uhlenbrock und
Dietz beigetragen.
Diese, in Verbindung mit weiteren Geräuschbausteinen, ergeben erst
die richtige Eisenbahnatmosphäre.
Willi
Brand, Selectrix Insider mit der nötigen Erfahrung
bietet die Eigenentwicklungen
auf dem Digitalsektor auch anderen Modellbahnern
an. In Punkto Lok-Umbauten auf Selectrix
( und DCC ) System habe ich meine Erfahrungen in eine
Selectrix Seite gestellt, um anderen interessierten Modellbahnern Hilfestellung
zu geben. Dies ist immer noch die am häufigsten besuchte Seite was Lokumbauten
und Selectrix betrifft.
Ich
hoffe, die Site gefällt Ihnen, für Anregungen und Kritik habe ich ein
offenes Ohr. Meine Devise ist: geht nicht- gibt´s nicht.