Gunter Wiencirz, Webmaster
 
Seit ca. 40 Jahren befasse ich mich mit Modelleisenbahnen der Spurweite HO und N. Nachdem ich anfangs nur mit den vorhandenen käuflichen Teilen eine Spielbahn aufgebaut hatte, wurde der Wunsch nach selbstgebauten Lok- und Wagenmodellen sowie nach entsprechender Landschaft immer größer. Durch Erfahrung und Studium der entsprechenden Artikel in diversen Modelleisenbahn Zeitschriften wurden meine Anlagen natürlich immer besser, größer und elektronischer. Die vorletzte Anlage von immerhin 5 mal 4 Metern in Spur N war am Ende so automatisiert, das 19 Züge vollautomatisch mit Streckenblock und Flankensicherung im Bahnhof etc. verkehrten, ich jedoch nichts mehr zu tun hatte. Dieser Zustand war eigentlich nicht gewollt, ergab sich aber aus meinem Hang zur Perfektion. Daher verschenkte ich die alte Anlage und beschloss, eine neue zu bauen die andere Kriterien erfüllen sollte.
Die neue Anlage sollte als Modulanlage gebaut werden, was einige Vorteile hat. Jedes Modul kann beim Bau gedreht, gewendet und einzeln verkabelt werden. Das Löten überkopf entfällt, und ein Erfolgserlebnis stellt sich schneller ein. Die Module können in einfachen Regalträgern mit Locheisen gut staubgeschützt und Platz sparend an einer Wand übereinander aufbewahrt werden. Eine Änderung der Stromversorgung von analog auf digital kann schneller erfolgen. Veränderungen der Landschaft sind einfacher, im Notfall wird nur ein Modul erneuert. Da die Schienen auf den Modulen zum Teil genau mittig verlaufen, können Module auch seitenverkehrt aufgebaut werden, was eine andere Ansicht ergibt. Diesmal sollte es digital sein und es wurde nach reiflicher Überlegung und Besuch bei einigen Modelleisenbahnclubs das Selectrix Digitalsystem der Fa. TRIX ausgewählt. Wichtig war  weiterhin, dass mit walk around Reglern von  TRIX  und Digit-electronic    die an jedem Modul über eine fünfpolige Diodenbuchse  angesteckt werden können, nahezu beliebig viele Personen mitspielen können. Es macht einfach mehr Spaß und das Wichtigste ist der geringere Verdrahtungsaufwand, da von einer Ringleitung durch alle Module hindurch nur je ein Schienenanschluss pro Modul notwendig ist. Trennstellen entfallen sogar ganz, wenn der jeweilige Lokführer für den Halt am roten Signal selbst verantwortlich ist. Doppeltraktionen oder Traktionen mit 3 Loks sind problemlos möglich. Eine Steuerung mit Computer über die RS232 Schnittstelle ist auch möglich. Ausführliche Information über das Selectrix System gibt es in den beiden Selectrix Handbüchern Grundlagen der Selectrix Steuerung der Firma Trix. Hilfen beim Einbau von Decodern gibt es hier bei mir unter Lokdecodereinbau.   Die motorischen Weichen werden  jedoch wie eh und je von Ministellpulten aus, mit Herzstückpolarisierung und echter Rückmeldung, geschaltet. Ein Teil der Blockstrecken wird sowohl über Taster als auch über Handregler geschaltet. Bilder von  Modulen, die zum Bau von eigenen Modulen anregen sollen, stehen ebenfalls hier auf der Seite. Zusätzlich wurden in verschiedenen Publikationen wie MIBA, N-Bahn-Magazin, Eisenbahnmagazin, Modelleisenbahner und in verschiedenen TV-Sendungen  über die Module berichtet. Für Tipps und Anregungen anderer Modellbahnfreunde bin ich natürlich dankbar.
 Im Mai 2002 wurde das Modulbau Team Köln Bonn  kurz MTKB, in´s Leben gerufen. Mit diesem Team waren wir auf vielen Ausstellung, angefangen mit "Faszinierende Eisenbahnwelt Völklingen", die der SWR für die Sendung Eisenbahn Romantik aufzeichnete. Auch in Dortmund, Göppingen, Köln, Sinsheim, Friedrichshafen, Magdeburg, Uetrecht, Bremen  etc. und bei befreundeten Vereinen haben wir die wachsende Modulanlage gezeigt. Letzter Beitrag auf der Jahres-CD der Fa. Trix 2010.
 Es gibt eine Art Norm  für unsere Module  an die sich jedes Mitglied halten muss.  Ab und zu wird sogar  nach Fahrplan gefahren. Dazu benötigt man natürlich für jeden Bahnhof eine Tochteruhr, die vom Lokcontrol, mittlerweile FCC von MTTM aus über den SX - Bus gesteuert wird. Diese Uhren zum Selbstbau sind von Uwe Magnus.  Zum überwältigenden Erfolg auf den Ausstellungen haben auch die Geräuschmodule von Frey,  Mobatron  ,  Uhlenbrock und Dietz  beigetragen.  Diese, in Verbindung mit weiteren Geräuschbausteinen, ergeben erst die richtige Eisenbahnatmosphäre. Willi Brand, Selectrix Insider mit der nötigen Erfahrung bietet die Eigenentwicklungen auf dem Digitalsektor auch anderen Modellbahnern an. In Punkto Lok-Umbauten auf Selectrix ( und DCC ) System habe ich meine Erfahrungen in eine Selectrix Seite gestellt, um anderen interessierten Modellbahnern Hilfestellung zu geben. Dies ist immer noch die am häufigsten besuchte Seite was Lokumbauten und Selectrix betrifft.
Ich hoffe, die Site gefällt Ihnen, für Anregungen und Kritik habe ich ein offenes Ohr. Meine Devise ist: geht nicht- gibt´s nicht. 
 

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